Gute Kondition, bessere Koordination, mehr Kraft und seelische Ausgeglichenheit: Sport und Bewegung wirken vielfältig auf unser Wohlbefinden. Was es dabei zu beachten gilt, haben wir für Sie zusammengefasst.

Ob Ausdauer- oder Krafttraining, Schwimmen oder Radfahren, Tanzen oder Yoga: Ein Bewegungsprogramm kann dabei helfen, aktiv zu bleiben. Darüber hinaus kann Sport dabei helfen, möglichen körperlichen Beeinträchtigungen durch die MS sowie Begleiterkrankungen vorzubeugen.


Tipp 1: Hören Sie auf Ihren Körper.

Bitte beachten Sie! Es gibt keine allgemein gültigen Empfehlungen für MS-Patienten. Was dem einen gut tut, ist für den anderen vielleicht unmöglich. Hören Sie immer auf Ihren Körper und überfordern Sie sich nicht. Lernen Sie Ihre Grenzen langsam kennen.


Tipp 2: Finden Sie heraus, was möglich ist und was Ihnen Spaß macht.

Egal ob Sie erst jetzt mit Sport beginnen wollen oder schon länger sportlich aktiv sind: Bitte besprechen Sie Ihre sportlichen Ambitionen mit Ihrem behandelnden Arzt und ggf. auch mit einem Physiotherapeuten. Jene können Ihnen einen individuellen Trainingsplan zusammenstellen oder Tipps zu kleinen Anpassungen oder Hilfsmitteln geben.


Tipp 3: Vermeiden Sie Überanstrengung.

Denn wenn Sie sich beim Sport überanstrengen, kann Ihre Körpertemperatur stark ansteigen. Mögliche Folge dieses sogenannten „Uhthoff-Phänomens“ ist die vorübergehende Verschlechterung von bestehenden Symptomen wie Erschöpfung, Sehstörungen oder Spastiken. Sinkt die Körpertemperatur wieder auf Normalmaß, gehen die Beschwerden zurück.

AT/NEUR/0318/0023 | Titelbild: © Jacob Lund/Shutterstock.com

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