MS-Symptome behandeln

Beschwerden besser im Griff haben

So vielfältig und individuell wie MS-Patienten selbst sind, sind auch ihre Beschwerden, aber auch die therapeutischen Möglichkeiten.

Körperliche Beschwerden

Mit Übungen aus der Physiotherapie, Ergotherapie, Sporttherapie und Logopädie, aber auch gezielte Hilfsmittel (wie u.a. Gehstöcke, Treppenlifte, Rollatoren, Rollstühle, Badelifte, Elektrobetten, etc.) können MS-Patienten ihre motorischen Fähigkeiten möglichst lange erhalten; und damit auch ihre Selbstständigkeit im Alltag. Dabei können auch medikamentöse Maßnahmen gegen Spastiken oder Zittern zum Einsatz kommen.

Seelischer Zustand

Viele Patienten leiden unter kognitiven Störungen und ständiger Erschöpfung (sog. Fatigue). Aber auch Depressionen können bei MS-Patienten häufig auftreten. Hilfe kann hier eine professionelle psychotherapeutische Betreuung in Form von Gesprächs- oder Verhaltenstherapien bieten.

Bei kognitiven Störungen können speziell zugeschnittene Trainingsprogramme helfen, die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit zu erhalten oder gar zu steigern.

Zusätzlich haben sich Entspannungsmethoden oder Techniken zur Stressbewältigung (wie Autogenes Training, Yoga oder die Progressive Muskelentspannung) bewährt.

AT/NEUR/0318/0034

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