Die Krankheit MS kann nicht nur gesundheitliche Auswirkungen auf Betroffene haben, sondern auch organisatorische im Familienalltag. Wer macht den Haushalt? Wer holt die Kinder ab? Wer im engeren Umfeld kann die Familie entlasten?

Wenn ein Familienmitglied an MS erkrankt ist, kann das Auswirkungen auf das gesamte Zusammenleben haben. Ein vormals organisatorisch gut aufeinander abgestimmtes Familienleben steht vor einer Herausforderung: Der Alltag muss oftmals neu organisiert werden; Aufgaben neu verteilt werden. Darüber hinaus können auch körperliche oder kognitive Beeinträchtigungen hinzukommen – und natürlich die generelle Unsicherheit zum weiteren Krankheitsverlauf. Was tun?

MS kann das Familienleben vor eine Herausforderung stellen. Der Alltag muss oftmals neu organisiert werden; Aufgaben neu verteilt werden.

Diese Herausforderung als Familie anzunehmen, erfordert viel Kraft und ein hohes Maß an Flexibilität und Organisationstalent. Tipp: Erarbeiten Sie gemeinsam einen Plan: Beziehen Sie wenn möglich Ihre Angehörigen, Freunde oder Nachbarn frühzeitig mit ein; informieren sie möglichst umfassend über Multiple Sklerose. Durch mehr Wissen über die Erkrankung und die damit verbundenen Bedürfnisse können sich Beteiligte besser auf die gegebene Situation einstellen.

Erarbeiten Sie gemeinsam einen Plan für Ihr Familienleben. Beziehen Sie möglichst früh Angehörige, Freunde und Nachbarn mit ein.

Gerade Kinder haben ein besonderes Feingefühl dafür, wenn es den Eltern nicht gut geht. Sie wollen wissen, was los ist; egal in welchem Alter sie sind. Die Erkrankung gegenüber Kindern zu verschweigen, kann Verlustängste, Schuld- oder Schamgefühle fördern. Tipp: Sprechen Sie mit Ihren Kindern ehrlich über MS. Dabei geben Sie ihnen die Möglichkeit, ganz offen zu erzählen, was sie denken und fühlen. So können Sie gemeinsam nach Antworten suchen und Pläne schmieden – sei es für den nächsten Familienausflug, den Urlaub oder einfach nur für den Alltag.

Beziehen Sie Ihre Kinder mit ein; geben Sie ihnen die Möglichkeit, zu erzählen, was sie denken und fühlen. Suchen Sie gemeinsam nach Antworten. Schmieden Sie gemeinsam Pläne für die Zukunft.

AT/NEUR/0318/0020 | Titelbild: © Monkey Business Images/Shutterstock.com

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