Wer eine Entspannungsübung erlernt und sich dadurch regelmäßig eine kleine Auszeit nimmt, kann körperlichen Beschwerden und seelischen Belastungen gestärkt entgegentreten.

Körperliche Einschränkungen, Schmerzen und Zukunftsängste sind oftmals Begleiter im Alltag von Menschen mit MS. Damit umzugehen und zugleich das Familien- und Berufsleben zu meistern, ist eine große Herausforderung. Einfach einmal abschalten, durchatmen und zur Ruhe kommen, kann dabei helfen, gelassener und zugleich gestärkt mit der Krankheit umgehen zu können.

Entspannungsmethoden können dabei helfen, zur Ruhe zu kommen, um sich dann gestärkt mit der Erkrankung beschäftigen zu können.

Mit Sätzen wie „Ich bin ganz ruhig.“ oder „Mein linker Arm ist ganz schwer.“ kann man sich beim Autogenen Training in eine Art Selbsthypnose versetzen. Dadurch glaubt das Unterbewusstsein, dass man sich in einem entspannten Zustand befindet. Wodurch letztendlich eine echte Entspannung eintritt.

Durch Autogenes Training kann man den Körper bewusst in einen entspannten Zustand versetzen und so eine echte Entspannung erfahren.

Bei der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson hingegen kann man einzelne Muskeln gezielt an- und entspannen. Wodurch diese gelockert und Schmerzen reduziert werden können. Weitere positive Effekte können sein: Hilfe bei Schlafproblemen und ein Training der Beckenbodenmuskulatur, was sich positiv auf die Blasenfunktion auswirken kann.


Tipp:

  • Lernen Sie die Entspannungsmethode einmal fundiert in einem Kurs bzw. bei einem Trainer, dann können Sie die Übungen jederzeit in Ihren Alltag einbauen bzw. zuhause oder im Büro machen.
  • Bitte besprechen Sie Unsicherheiten mit Ihrem behandelnden Arzt.

 

Quelle:

  • Stark mit MS, Leben mit PPMS, Wenn Multiple Sklerose stetig voranschreitet (Ausgabe 10/2017) Seite 51

AT/NEUR/0318/0022 | Titelbild: © fizkes/Shutterstock.com

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