Herzlich willkommen!

von | 28. Januar 2019 | Erkrankung & Therapie

Individuell und motivierend in der Betreuung, herzlich und verständnisvoll im Umgang: Das zeichnet das Team im Reha-Zentrum in Münster (Tirol) aus. Das interdisziplinäre Team rund um den Ärztlichen Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Brenneis stellt sich kurz vor.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Reha-Zentrum Münster ist nicht nur Motto, sondern Programm. Dabei wird der Patient als wichtiger Teil im interdisziplinären Team gesehen. Und auch die Angehörigen werden einbezogen.

„Uns ist es als Reha-Team wichtig, dass wir Personen mit Multipler Sklerose unterstützen können, dass sie ihren Alltag zufrieden und erfüllt gestalten und leben können”, informiert Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Brenneis, Facharzt für Neurologie und Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums Münster.

Ob Haushaltsthemen, Körperpflege oder kognitive Fähigkeiten: „Wir befassen uns mit vielen Bereichen und schauen, was für den Patienten im Vordergrund steht. Was ist für ihn jetzt wichtig? Woran sollen wir jetzt arbeiten?”, informiert die Ergotherapeutin Tanja Dünser, Bsc.

Nachdem es im Zuge einer MS-Erkrankung auch zu Sprechstörungen kommen kann, ist man im Reha-Zentrum Münster darauf eingestellt, Patienten hier zu helfen, wie die Logopädin Elisabeth Schmidhammer, Bsc. erklärt: „Es gibt bei einer Sprechstörung bei MS ganz unterschiedliche Ausprägungen, ganz unterschiedliche Symptome und in der Logopädie ist es natürlich das Ziel, diese Defizite aufzugreifen und zu verbessern.”

Immer in Bewegung sein und eine aktive Rolle im eigenen Leben spielen: Wer einmal im Reha-Zentrum Münster war, wird dieses Gedankengut verinnerlichen. „Wichtig ist, so viel wie möglich zu machen”, motiviert der Therapieleiter PT Andreas Mühlbacher, MSc. „Auch wenn es gerade nicht so gut geht, heißt das nicht, dass ich mich hinsetzen muss und sitzen bleiben muss und warten muss, bis es wieder besser wird, sondern ich kann einfach mit einem reduzierten Bewegungsprogramm mir selber wahrscheinlich viel mehr Gutes tun.”

Wie wichtig die regelmäßige Bewegung ist, kann auch OA Dr. Rainer Ehling, Facharzt für Neurologie am Reha-Zentrum Münster, bestätigen: „Gut belegt ist durch viele Studien, dass regelmäßige körperliche Bewegung positiv für den Krankheitsverlauf ist. Das führt dazu, dass der Patient ein geringeres Risiko hat, an Osteoporose zu erkranken. Dass er sich insgesamt besser fühlt und schlussendlich auch eine bessere Lebensqualität hat.”

Zusammenfassend kann man sagen: „Wichtig ist, dass nach der Reha weiterhin geübt und trainiert wird. Nur so kann die Reha auch wirklich nachhaltig sein”, resümiert die Physiotherapeutin PT Barbara Linert.

AT/NEUR/1118/0169

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