MS-Stiftung Österreich: was ist das?

von | 26. November 2019 | Soziales & Recht

Es gibt viele Organisationen, die Menschen mit MS fachlich unterstützen, beraten und begleiten. Was die MS-Stiftung Österreich darüber hinaus noch für Betroffene macht, wollen wir Ihnen kurz vorstellen.

Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie Multiple Sklerose stehen vor vielen Herausforderungen: den Therapiemaßnahmen nachkommen und trotz chronischer Symptome und Einschränkungen ein möglichst normales und gesundes Leben zu führen. Weiters stellt die Erkrankung oftmals eine zusätzliche psychosoziale Belastung dar.

Menschen mit MS stehen vor vielen Herausforderungen.

Die MS-Stiftung Österreich ist eine gemeinnützige Privatstiftung. „Wir setzen Impulse zu Veränderungen in den Versorgungsstrukturen und in der Versorgungspraxis und unterstützen Ansätze, die die Patienten im Umgang mit ihrer Erkrankung stärken“, erklärt der Stiftungspräsident Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Kraus, Facharzt für Neurologie und Präsident der ÖMSG gemeinnützigen Privatstiftung.

Die MS-Stiftung setzt Impulse zur Veränderung in der Versorgungsstruktur und -praxis.

„Wir fördern krankheitsübergreifende Projekte österreichweit, die eine Stärkung von Gesundheitskompetenz und Krankheitsbewältigung bei Menschen mit MS erwarten lassen“, beschreibt Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Kraus das Aufgabengebiet der MS-Stiftung Österreich.

Ganz konkret handelt es sich dabei um: unabhängige Patienteninformationen und Unterstützung von MS-Betroffenen im Rahmen von Projekten wie ein APP für pflegende Angehörige, das Handbuch „Arbeiten mit MS“, Langzeitstudie am Universitätsklinikum St. Pölten, Studie zur Palliativversorgung, Workshops und Webinare sowie die fachlich fundierte MS-Bibliothek.

Die Stiftung fördert krankheitsübergreifende Projekte, die eine Stärkung von Gesundheitskompetenz und Krankheitsbewältigung bei Menschen mit MS erwarten lassen.

„Die Stiftung sieht sich für das Einholen und Erstellen von wichtigen Tools zur Unterstützung der wertvollen Arbeit und Ergänzung der Landesgesellschaft, Patientenbeiräte und Selbsthilfegruppenleiter verantwortlich“, so Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Kraus. Darüber hinaus wird der Aufbau von professionellen Strukturen sowie bereits Bestehenden in den Ländern unterstützt.

„Nahezu jeder hatte schon einmal Kontakt mit MS- Betroffenen“, resümiert der Stiftungspräsident. „Trotzdem sind die Informationen über den Verlauf, Therapien und Prognosen ungenau oder oft sogar falsch. Die MS-Stiftung will hier gegensteuern und Alle mit aktuellen und korrekten Informationen versorgen.“

„Wir wollen Alle mit aktuellen und korrekten Informationen versorgen“, betont der Stiftungspräsident Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Kraus.

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AT/NEUR/1119/0089 | Titelbild: © rawpixel/Adobe Stock

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