Ganz persönliche Einblicke in ihr Leben mit MS und ihre Strategien im Umgang mit der Erkrankung geben Mag. Manuela Lanzinger, Leiterin der Selbsthilfegruppe Kunterbunt, und Robert Arthofer.

Die beste Hilfestellung für den Umgang mit einer Erkrankung und das Finden einer Strategie für die ganz individuelle Krankheitsbewältigung können Betroffene oftmals am besten von Betroffenen erhalten.

Selbsthilfegruppen, MS-Diskussionsrunden und Facebook-Gruppen

„Mir hat es sehr viel geholfen, mich mit anderen MS-Betroffenen auszutauschen”, berichtet Mag. Manuela Lanzinger von ihren ganz persönlichen Erfahrungen und empfiehlt den Besuch von Selbsthilfegruppen oder MS-Diskussionsrunden. Auch die Mitgliedschaft in einigen Facebook-Gruppen, die von MS-Betroffenen selbst betreut werden, kann hilfreich sein. Hier kann man Tipps von Menschen bekommen, die schon länger mit MS konfrontiert sind. 

„Ich merke immer, dass MS-Betroffene untereinander einen sehr verständnisvollen Umgang haben und einfach auch die Situation besser verstehen, z. B. wie der Tagesablauf von jemandem mit einer MS-Diagnose ist”, so Mag. Lanzinger.

„Es ist so, wie es ist, und ich mache das Beste daraus!“

Gemäß diesem Motto gestaltet Mag. Lanzinger ihr Leben mit der Erkrankung: 

„Mir geht es derzeit recht gut damit. Ich habe, glaube ich, mich an die Situation gewöhnt und habe die Krankheit zu einem gewissen Teil meines Lebens gemacht, lasse aber die Multiple Sklerose nicht mein Leben bestimmen. Mein Motto dazu ist immer: Es ist so wie es ist und ich mache das Beste daraus!”

„Man muss das Leben genießen, so wie es ist!”

Von der empfohlenen Ernährungsumstellung war Robert Arthofer nicht so überzeugt. Mit dem Rauchen hat er aufgehört. „Ich mache das, was mir Spaß macht”, betont Robert Arthofer. „Ich versuche alles zu machen. Wenn es nicht geht, geht es nicht. Wenn es geht, funktioniert’s. Aber dass ich jetzt daran verzweifle, etwas nicht tun zu können, das tu ich nicht. Man muss das Leben genießen, so wie es ist.” 

AT/NEUR/0719/0055

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