Welche Fragen werden häufig in der Selbsthilfegruppe gestellt?

von | 19. Oktober 2018 | Erkrankung & Therapie

Die Diagnose MS wirft bei Betroffenen viele Fragen auf. In einer Selbsthilfegruppe können sie Wissenswertes erfahren beispielsweise von Mag. Manuela Lanzinger, selbst MS-Patientin.

Wie gehe ich damit um, dass ich jetzt diagnostiziert bin? Soll ich es meiner Familie sagen? Wie sage ich es meinem Arbeitgeber? Muss ich es überhaupt meinem Arbeitgeber sagen? Oft sind das aber auch wirklich sehr viele Fragen, die direkt die Krankheit betreffen und die vielleicht nicht gerade in einem sehr großen Umfeld gestellt werden”, weiß Mag. Manuela Lanzinger aus ihrer Tätigkeit bei der Selbsthilfegruppe Kunterbunt.

Habt ihr vielleicht auch Probleme mit der Blase? Wie geht es euch mit der Müdigkeit? Was macht ihr eigentlich? Was haltet ihr von den verschiedenen Ernährungstipps? Habt ihr Informationen, zu welchen Ärzten ich gehen kann, wenn es nicht um Neurologie geht? Also gibt es beispielsweise auch Orthopäden, die sich mit Multipler Sklerose auskennen? Gerade da haben schon andere MS-Betroffene viele Erfahrungen gesammelt und können hier schon aus dem Reichen schöpfen”, ermutigt Mag. Manuela Lanzinger zum aktiven Umgang mit der Erkrankung.

In unserer Selbsthilfegruppe sind aber auch Angehörige sehr willkommen. Mein Ehemann hat mich schon sehr, sehr oft begleitet und hat sogar schon mit einigen persönlich Freundschaften geschlossen!”

AT/NEUR/0518/0087

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