Welche Tipps haben Sie für Betroffene?

von | 11. Juni 2018 | Alltag & Beruf

Was MS-Patienten und vor allem auch Angehörigen im Umgang mit der Erkrankung helfen kann, verrät Robert Arthofer, selbst MS-Patient, im Video-Interview.

„Es ist schwierig, MS-Patienten einen Tipp zu geben. Die Krankheit hat so viele verschiedene Facetten, dass man nicht sagen kann, der eine muss das machen und der andere muss das machen. Das funktioniert nicht”, erklärt Robert Arthofer. „Es muss jeder Betroffene für sich selbst herausfinden, was für ihn passt und was nicht mehr geht. Auch welche Medikamente am besten zu ihm passen: Will er nur Pillen schlucken? Will er sich das Medikament spritzen? Will er einmal im Monat eine Infusion erhalten? Das ist schwer!”

Robert Arthofer rät: „Man muss lernen, auf seinen eigenen Körper zu hören. Man muss auch der Familie sagen, dass sich das Leben jetzt etwas ändert. Die Familie muss den Betroffenen unterstützen. Auch wenn es der MS-Patient nicht so wahrhaben will, aber er braucht Unterstützung. Anders geht es nicht.”

AT/NEUR/0418/0076

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