Wie wichtig ist Bewegung in der MS-Therapie?

von | 6. Mai 2019 | Bewegung

Studien belegen: Regelmäßige Bewegung und Sport tun gut. Über die vielen positiven Effekte für Menschen mit Multipler Sklerose berichtet OA Dr. Rainer Ehling, Facharzt für Neurologie am Reha-Zentrum Münster, im Interview.

„Früher war man der Meinung, Patienten sollen sich möglichst wenig bewegen, weil zu viel Bewegung einen Schub oder sogar eine Verschlechterung der Erkrankung bewirken kann”, so OA Dr. Ehling. „Mittlerweile weiß man – und das ist auch durch viele Daten hinreichend belegt – dass regelmäßige körperliche Aktivität gut für die Erkrankung ist: Entzündungshemmende Faktoren können ausgeschüttet werden und beeinflussen den Krankheitsverlauf per se positiv”, so der Facharzt für Neurologie, der bereits das sechste Jahr am Reha-Zentrum Münster im Bereich der Multiplen Sklerose tätig ist.

„Darüber hinaus fühlen sich die Patienten dadurch besser, haben ein geringeres Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose zu erkranken sowie häufig weniger Fatigue”, erklärt Dr. Ehling MS-Patienten. Weitere positive Effekte eines regelmäßigen Trainings sind mehr Beweglichkeit und mehr Mobilität.

 

AT/NEUR/0419/0033

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